Jahrbücher der Bronnbacher Stipendiaten

Die Jahrbücher der Stipendiaten geben einen umfassenden und sehr persönlichen Einblick in das Stipendienprogramm: Was haben die Stipendiaten während ihres einjährigen Stipendiums erlebt? Was hat sie für das Stipendium motiviert? Mit welchen Künstlern und Referenten haben sie diskutiert und welche Themen waren dabei wichtig? Welche Fragen stellten sie sich und anderen? Welche Zweifel entstanden, wurden bestätigt oder entkräftet? Wo fanden sich die Stipendiaten nach einem Jahr wieder?

Über zwei Semester hinweg erleben wir Bronnbacher Stipendiaten an Wochenenden das „Aneinander“, die Auseinandersetzung mit Kunst- und Kulturschaffenden. Dies führt zu Reibung. Für uns Stipendiaten ist dieses umwägsame Gegenüber nach dem Jahr  kulturell positiv besetzt. Es wirkt nach. Es bleibt.

Diese nachhallende Reibung erfolgt jedoch oft im Kleinen während den Wochenenden. Wir diskutieren, reflektieren, sehen uns scheinbar Selbstverständliches plötzlich neu an, hinterfragen, entwickeln Kreativität, erleben Verwirrung, Verwunderung, Bewunderung und innere Unruhe. Wir erleben uns selbst im Spiegel der Auseinandersetzung mit Künstler, Kunstwerk, Kurator und Mitstipendiat.

Als Stipendiaten erachten wir es für erstrebenswert, diese vielen Momente festzuhalten, um sicherzustellen, dass das Bronnbacher Stipendium im Sinne einer Lebensverantwortung noch lange über das Jahr hinaus hallt.

Wir möchten Sie deshalb an dieser Stelle einladen, in den Jahrbüchern der jeweiligen Jahrgänge uns Stipendiaten kennenzulernen und mittels vieler Erlebnisberichte in das Kleine einzutauchen, um so ein tieferes Verständnis für den Bronnbacher Geist zu entwickeln.

(Danijel Jozic, ehemaliger Stipendiat aus Mannheim)